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In 5 Schritten zur Kreiswirtschaft

Immer mehr Unternehmen interessieren sich für die Implementierung von Kreislaufwirtschaft in ihre Geschäftsmodelle. Dabei tauchen oft Fragen zur Umsetzung und den damit verbundenen Kosten auf. In unserem Blog haben wir fünf Schritte aufgelistet, die zeigen, wie Kreislaufwirtschaft ohne viel Zeit und Geld implementiert werden kann.

Veröffentlicht am 20 Mai 2026 Zuletzt geändert 20 Mai 2026

Schritt 1: Kreislaufwirtschaftsziele definieren

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft ist in aller Munde, doch was genau dahintersteckt, wird oft unterschiedlich interpretiert. Was für den einen als nachhaltig und zirkulär gilt, kann für den anderen ganz anders aussehen. Studien zeigen, dass die Vielzahl an Definitionen es erschwert, die Kreislaufwirtschaft als einheitliches Konzept zu betrachten. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie für sich und Ihr Unternehmen eine klare Vorstellung von Kreislaufwirtschaft entwickeln.


Halten Sie sich Ihre (zirkulären) Ambitionen Ihrer Organisation vor Augen. Vielleicht gibt es bereits eine Nachhaltigkeitspolitik, die als Grundlage genutzt werden kann. Die Festlegung der Ziele sorgt dafür, dass nicht nur innerhalb der Organisation Klarheit über das Ziel herrscht, sondern auch für Kunden, Lieferanten und andere Stakeholder.


Legen Sie im Voraus Ihre Ambitionen fest. Dies erleichtert die Entwicklung zirkulärer Strategien. Einige Strategien können universell angewandt werden und andere müssen auf spezifische Prozesse zugeschnitten sind. 

Schritt 2: Unterstützung in der Organisation schaffen

Der Erfolg der Strategie ist unter anderem abhängig von der Umsetzung, dem Vertrauen und der Unterstützung anderer Beteiligten. Daher besteht der zweite Schritt darin, Unterstützung zu schaffen. Innerhalb der Organisation sollte ein klares Bild von der gewählten Richtung bestehen. So verstehen die Beteiligten, worunter Mitarbeiter und Kollegen, was Kreislaufwirtschaft ist und bedeutet, wie das Unternehmen sie erreichen will und warum sie so wichtig ist. Dies erhöht die Beteiligung der Mitarbeiter und führt zu einer besseren Einhaltung des Geschäftsplans und des Kreislaufwirtschaftsprozesses.


Es ist hilfreich zu wissen, welche Personen innerhalb der Organisation aktiv mitdenken können und Teil des Kreislaufwirtschaftsplans sein können. 
Weisen Sie diesen Personen Verantwortung zu für die Ausführung und Kontrolle bestimmter Aufgaben. 

Schritt 3. Produkte bewusst gestalten und auswählen

In einer idealen Kreislaufwirtschaft kehrt ein Produkt schließlich zum Hersteller zurück, wodurch eine Wiederverwendung der Rohstoffe oder Recycling sichergestellt wird. Berücksichtigen Sie dies bereits bei der Produktplanung, der Herstellung oder dem Erwerb von Produkten.


Sind Sie Hersteller oder Produzent?

Berücksichtigen Sie bei der Produktplanung bereits die Langlebigkeit und Austauschfähigkeit von einzelnen Bauteilen und dem Endprodukt. Wiederverwendbare und ressourcenschonende Rohstoffe, wie Monomaterialien sind eine nachhaltige Wahl. 

Produkte kaufen?

Berücksichtigen Sie die Nachhaltigkeit des Materials. Gibt es nachhaltigere Alternativen? Könnten die Bauteile auch lokal produziert werden? Und wäre es möglich, das Produkt selbst wiederzuverwenden oder zu reparieren?



Mit jeder nachhaltigen Entscheidung tragen Sie aktiv zu einer zirkulären Wirtschaft bei. Mit einer lokalen Produktion reduzieren Sie nicht nur den CO₂-Ausstoß, sondern senken auch die Transportkosten und hierdurch ist ein lokales Recycling möglich. Recycling spielt eine entscheidende Rolle in der Kreislaufwirtschaft. Auch im kleinen Maßstab können Sie viel bewirken, indem Sie beispielsweise recycelbares Toilettenpapier nutzen.

Schritt 4: Gemeinsam sind Sie stärker

Eine Kreislaufwirtschaft kann nur durch Zusammenarbeit mit anderen Akteuren in der Wertschöpfungskette erfolgreich umgesetzt werden. Zögern Sie daher nicht, Ihre Lieferanten und Abnehmer in Ihre Pläne zur Kreislaufwirtschaft einzubeziehen. Kommunizieren Sie Ihre eigenen Interessen und Ziele deutlich. 

Im ersten Schritt haben Sie Ihre Ziele und Ihren Kurs bestimmt. Sie wissen, welche Personen eine wichtige Rolle spielen und mit wem Sie zusammenarbeiten können, um Ihre Ziele zu erreichen. Gemeinsam mit Lieferanten und Partnern können Sie nun konkret über die Umsetzung sprechen.  Ein transparenter Ansatz und die Kommunikation der Pläne schafft mehr Vertrauen bei Kunden, Investoren und Lieferanten.


Schritt 5: Sicherstellen der Zirkularität

Eine Kreislaufwirtschaft erfordert eine neue Denk- und Handlungsweise. Dies kann zu Herausforderungen führen. Nutzen Sie die Gelegenheit, herauszufinden, was funktioniert und was nicht.


Doch wie stellen Sie sicher, dass alle Schritte in diesem Prozess umgesetzt und gewährleistet werden? 

Aber wie stellen Sie sicher, dass alle Schritte in diesem Prozess umgesetzt und gewährleistet werden? Dabei gibt es 2 entscheidende Faktoren: Kontrolle und klare Absprachen. Binden Sie Ihre Mitarbeiter in Ihre Pläne ein. Tragen Sie Verantwortlichkeiten zur Einhaltung und der Kontrolle auf Mitarbeiter über. 


Sind Ihre logistischen Prozesse bereits zirkulär gestaltet?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihre logistischen Prozesse zirkulär zu gestalten. Nutzen Sie bereits zirkuläre und/oder nachhaltige Lager- und Transportmittel? Die Ausstattung der Arbeits- und Betriebsumgebung mit gebrauchten Regalsystemen und Transportgeräten ist eine besonders ressourcenschonende Maßnahmen und ist im Vergleich zum Neukauf erheblich kostenschonend.  


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